BURGEN UND KLÖSTER: WOHER KAMEN DIE BAUSTEINE?verschoben

http://witelo.de/lernorte/jena/wp-content/uploads/2012/12/projekt_fsu_rentaprof-wpcf_200x147.jpg Vortrag
Chemie, Geographie

14.11.2020, 10:30 Uhr

BURGEN UND KLÖSTER: WOHER KAMEN DIE BAUSTEINE?verschoben

ChemGeo aktuell: Öffentliche Samstagsvorlesung mit PD Dr. Thomas Voigt, Institut für Geowissenschaften

Lernort:Friedrich-Schiller-Universität Jena
Döbereiner-Hörsaal
Am Steiger 3, 07743 Jena
Ansprechpartner: Claudia Hilbert
Telefon:
Mail: claudia.hilbert@uni-jena.de
Klassenstufe: 8-13
Hinweise:Ersatztermin wird bekanntgegeben.

Der Bau von Burgen und Klöstern, wie etwa das Kloster in Thalbürgel (Foto), war immer ein Groß-projekt. Die Standortwahl und die Beschaffung von Werksteinen und der Grundstoffe für Mörtel und Ziegel bedurften einer umfangreichen Erkundung und erforderten eine ausgeklügelte Logistik. Es gibt für die Zeit vor 1500 kaum Aufzeichnungen oder bildliche Darstellungen, wie Steingewinnung und Transport abliefen. Geowissenschaften kön-nen helfen, die damals verwendeten Werksteine und ehemalige Steinbrüche zu identifizieren. Dabei kommen verschiedene Methoden zum Einsatz: Dünnschliffe zeigen den mineralogischen Aufbau (Petrographie) der Werksteine. Gesteinsfarben werden mit einem Spektrometer quantitativ ge-messen und in einem dreidimensionalen Farbraum dargestellt. Diese Daten sind charakteristisch wie ein Fingerabdruck. Die ehemaligen mittelalterlichen Steinbrüche können mit digitalen Geländemodellen (DGM) als Anomalien sichtbar gemacht werden. Der Vortrag erläutert diese Methoden anhand verschiedener Bauwerke aus Thüringen.
https://www.chemgeo.uni-jena.de/samstagsvorlesung
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